Windpark Loop-Schönbek
Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme des Windparks Loop ist ein bedeutendes Projekt für die regionale Energiewende abgeschlossen.
Nach der Genehmigung im Jahr 2023, dem Baustart im Sommer 2025 und anspruchsvollen Bauphasen während eines außergewöhnlich strengen Winters konnten fünf Windenergieanlagen des Typs Nordex N149 erfolgreich ans Netz gebracht werden. Mit einer Gesamtleistung von 28,5 MW erzeugt der Windpark heute klimafreundlichen Strom für bilanziell rund 20.000 Haushalte.
Gemeinsam mit den Gemeinden Loop und Schönbek blicken wir auf eine erfolgreiche Projektentwicklung und Umsetzung zurück.
Projektablauf

Antrag nach BImSchG eingereicht
Im weiteren Genehmigungsverfahren folgten die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die Anhörung der Träger öffentlicher Belange durch die zuständige Genehmigungsbehörde.

Informationsveranstaltung
Energiequelle informierte die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Loop, Schönbek und Mühbrook über den aktuellen Planungsstand im Rahmen einer Informationsveranstaltung.

Genehmigungserhalt
Mit dem Erhalt der Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht und der Weg für die Umsetzung des Windparks Loop geebnet.

Erfolgreiche EEG-Ausschreibung
Der Windpark Loop erhielt den Zuschlag in der Ausschreibung der Bundesnetzagentur.

Mobiles Kamerasystem
Zur Beobachtung von Rotmilanen und Seeadlern wurde bis Oktober 2025 ein mobiles Kamerasystem als Teil eines Anti-Kollisionssystems (AKS) eingesetzt.
Über das System berichteten der SHZ im Oktober 2025 sowie der NDR im November 2025.
Mit Inbetriebnahme des Windparks werden zwei dauerhafte Anti-Kollisionssysteme installiert. Dieser Einsatz ist eine Auflage aus der BImSchG-Genehmigung.

Start Fundamentbau
Im Oktober wurde mit dem Bau der Fundamente begonnen.

Lieferung und Errichtung der Anlagen
Die ersten Windenergieanlagen wurden angeliefert und errichtet.

Informationsveranstaltung
Bei einer Informationsveranstaltung in Loop konnten sich Interessierte über den Windpark und das Bürgersparen informieren und mit dem Projektteam ins Gespräch kommen.

Inbetriebnahme
Alle fünf Windenergieanlagen sind am 24.09. in Betrieb genommen worden.
Bürgersparen mit 5% Verzinsung

Mit dem Bürgersparen im Windpark Loop erhielten die Einwohnerinnen und Einwohner von Loop, Schönbek und Mühbrook die Möglichkeit, direkt an der Energiewende in ihrer Region teilzuhaben. In Kooperation mit der DKB bot Energiequelle eine Sparanlage mit 100 Prozent abgesicherter Einlage und einer garantierten Verzinsung von 5 Prozent pro Jahr über fünf Jahre.
Das Angebot stieß auf großes Interesse und ist inzwischen vollständig ausgeschöpft. Neben attraktiven Konditionen eröffnete das Bürgersparen den Menschen vor Ort die Chance, unmittelbar an der regionalen Wertschöpfung des Windparks teilzuhaben.
Solche Beteiligungsangebote schaffen einen spürbaren Mehrwert für die Region, stärken die Verbundenheit mit dem Projekt und tragen dazu bei, die Energiewende gemeinsam erfolgreich voranzubringen.
Informationen zur Planungsfläche
Wie kam es zur Ausweisung der Fläche für Windenergie?
Für die Planung des Windparks wurden die im 3. Entwurf des Regionalplanes Windenergie von Schleswig-Holstein veröffentlichten Vorrangflächen PR2_RDE_114 und PR2_RDE_117 genutzt.
Im Genehmigungsverfahren werden zudem folgende Punkte bearbeitet:
- Berücksichtigung von Natur- und Artenschutz
- Einhaltung der Immissionsgrenzwerte von Schall und Schatten
- Sichtbarkeitsuntersuchungen zu Wohnhäusern und Denkmälern
- Sicherheitsuntersuchungen zu Turbulenz, Boden, Eiswurf und Brandschutz
- Abstände zu Militärradar und Funk
Wir stehen für Klimaschutz.
Aber nur mit Natur- und Artenschutz!
Windenergie und Naturschutz schließen einander nicht aus. In Gesprächen mit Anwohnern, Gemeinde und Naturschutzvereinen werden Hinweise bezüglich des Natur- und Artenschutzes gerne aufgenommen. Aufgrund bereits erfolgter Hinweise konnten wir eine erste Horstkontrolle verschiedener Vogelarten anstoßen. Weiter werden im Laufe des Planungsprozesses Gutachten in Auftrag gegeben, welche der Einschätzung der natur- und artenschutzrechtlichen Situation vor Ort dienen.
Die Gutachten wirken sich direkt auf die Planung der Windenergieanlagen aus. Während der Bauzeit werden Eingriffe in Flora und Fauna soweit möglich vermieden und nur im Mindestmaß ausgeführt. So werden z.B. bereits vorhandene Wege genutzt und Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen getroffen.

Im Vergleich: geringe Gefahrenquelle für Vögel
Flächen, die für Windenergie vorgesehen sind, sind zugleich Lebensräume für Vögel. Zwar belegen Studien ein Ausweichverhalten von Vögeln, doch zum Schutz der Tiere müssen Planer hohe artenschutzrechtliche Vorgaben einhalten. Naturschützer des NABU gehen von einer Vogelschlagzahl „zwischen 10.000 und 100.000 pro Jahr“ aus. Zum Vergleich: An Glasscheiben verunglücken bis zu 115 Millionen Vögel pro Jahr.

Populationen wachsen
Verschiedene Studien zeigen, dass relevante Vogelarten nicht von der Windenergie bedroht sind. Die Grafik zeigt, dass vor allem die Populationen von Seeadler und Rotmilan stetig wachsen.
Wir halten klare Schallgrenzen ein!
Wie böiger Wind, die Meeresbrandung oder fahrende Autos erzeugen auch Windkraftanlagen Schall mit sehr niedrigen Frequenzen, sogenannten Infraschall. Dabei handelt es sich um sehr tiefe Töne mit einer Frequenz von unter 20 Hertz (Hz). Diese Frequenzen sind für den Menschen normalerweise nicht wahrnehmbar.
Eine Langzeitstudie des Bayrischen Landesamtes für Umwelt aus dem Jahr 2012 belegt: Auf 250 Meter Entfernung liegen die Schallemissionen der untersuchten Windenergieanlagen weit unter der Wahrnehmungsschwelle des Menschen. Der durch den Wind verursachte Infraschall ist deutlich stärker als der vom Windrad selbst erzeugte.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Infraschall:
Faktencheck: Windenergie und Infraschall
Unsere Schalldarstellung zeigt, dass die nächtlich einzuhaltenden Grenzwerte von 45 Dezibel in Mischgebieten, 40 Dezibel im Wohngebiet und einem Mittelwert am Ortsrand eingehalten werden.
Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Immissionsprognosen für den Betrieb bei Tag (links) und bei Nacht (rechts).
Wir halten auch die Beschattungsgrenzen ein
Beim Schattenwurf von Windenergieanlagen handelt es sich um den von Rotor und Turm erzeugten Schattenwurf, der während direktem Sonnenschein aufritt.
Die maximale Schattenwurfdauer, die Wohngebiete beeinflussen könnte, ist gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt. So unterscheidet man zwischen maximal möglichem Schattenwurf, unter der Annahme das die Sonne 365 Tage im Jahr scheint und der tatsächlichen Schattenwurfdauer.
Im ersten theoretischen Fall darf ein Wert von 30h/a oder 30min/d nicht überschritten werden. Um diesen Wert einzuhalten, wird eine Abschaltautomatik installiert, welche die Windenergieanlagen so steuert, dass ein max. tatsächlicher Schattenwurf von 8h/a und 30min/d nicht überschritten wird.
Über uns
Seit 1997 projektieren und realisieren wir Windenergieanlagen und setzen uns mit unseren über 300 Mitarbeitenden in Europa und Südafrika für die Energiewende ein.
Wir wollen erreichen, dass sich zukünftig alle Menschen aus den unerschöpflichen Energiequellen in ihrer Umgebung versorgen können, denn Wind, Sonne und Biomasse sind grundsätzlich überall verfügbar. Deshalb entwickeln wir zukunftssichere, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Konzepte, die sich genau dort umsetzen lassen, wo sie gebraucht werden: regional bei den Menschen vor Ort. Erneuerbare Energien leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft unserer Welt. Dafür stehen wir mit Herzblut und Überzeugung.
Unsere Partner*innen binden wir bei jedem Projekt mit ein. Mit ihnen gemeinsam entwickeln wir transparente und faire Pachtverträge, besprechen Ausgleichsmaßnahmen, damit sowohl Flora als auch Fauna geschützt werden, und sind für Fragen jederzeit ansprechbar.
Persönlich. Innovativ. Zuverlässig.
Mehr über uns erfahren Sie hier.

Michael Raschemann
Geschäftsführung EnergiequelleUnser Unternehmen ist ein Ansprechpartner für alle, die sich mit grüner Energie beschäftigen möchten.
Zum Wohle der Umwelt und der nachfolgenden Generation.

















