Windpark Reinhardshain

Energiequelle plant die Errichtung und den Betrieb eines Windparks mit bis zu 10 Anlagen in den Windvorranggebieten 4111 & 4113, welche auf den Gemeindeflächen Reiskirchen und Grünberg gelegen sind. Die Gemeinde Reiskirchen hatte die Fläche bereits früher mit einem Bebauungsplan zur Nutzung der Windenergie belegt.

Die geplanten Windenergieanlagen sind WEA´s der neuesten Generation mit einem Durchmesser von ca. 160 m, einer Nabenhöhe von ca. 166 m und einer Leistung von ca. je 4 MW. Diese Anlagen sind speziell für windschwächere Standorte entwickelt und garantieren die Wirtschaftlichkeit des Windparks.

Nachher Visualisierungen:

Ich berate Sie gerne
Peter Wiebensohn
Projektentwickler

T +49 361 775 191 06
wiebensohn@energiequelle.de

Ich berate Sie gerne
Susanne Tauke
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

T +49 421 626 769 22
tauke@energiequelle.de

Typ

L-160

von Lagerwey

Leistung

MW pro Anlage

versorgte Haushalte

t CO2-Einsparung pro Jahr

Politische Rahmenbedingungen

Das Land Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, den Strombedarf bis zum Jahr 2050 zu 100% aus Erneuerbaren Energien zu decken. Für die Umsetzung müssen die Potentiale vor Ort genutzt werden, weshalb etwa 2 % der Landesfläche zur Nutzung von Windenergie bereitgestellt werden. Dies geschieht im Zuge der Regionalplanung in Form von Windvorranggebieten. Für die Planungsregion Mittelhessen besteht seit dem Jahr 2010 ein gültiger Regionalplan mit einem Teilregionalplan Energie, der am 09.11.2016 von der Regionalversammlung Mittelhessen beschlossen wurde.

Häufige Fragen

Haben die Windenergieanlagen (WEA) Auswirkungen auf die Jagd bzw. die Jagdpacht?

Während des gesamten Bauprozesses bzw. auch darüber hinaus wird den Jagdpächtern eine finanzielle Entschädigung gezahlt, da während der Baumaßnahme mit Einschränkungen gerechnet werden kann.

Welche Vorkehrungen werden zwecks des Brandschutzes bzgl. der WEA-Planung getätigt?

Gerade durch die Standorte im Wald wird dem Thema Brandschutz ein besonderes Augenmerk gewidmet. Es wird ein ganzheitliches Brandschutzkonzept ausgearbeitet, welches entsprechend dimensionierte Löschwasservorhaltebecken parat hält.

Wie verhält sich der Eingriff insbesondere bzgl. der geplanten 10. Windenergieanlage?

Auch die Planungen der aktuell 10. Windenergieanlage unterliegt denselben Kriterien wie die der Anderen. Für jeden Flächeneingriff wird ein entsprechender Ausgleich geschaffen. Was genau mit dem gepflanzten Baumbestand zum Zeitpunkt des Eingriffes geschieht wird zum einen mit dem Eigentümer (Gemeinde) aber auch mit der Oberen Naturschutzbehörde (ONB) abgesprochen.

Ist eine Einbindung einer Ladeinfrastruktur angedacht, bzw. welche Vorteile generiert der Windpark für ein mögliches Ladenetz?

Da die Windenergieanlagen mehr Strom erzeugen, als ein potentielles Ladenetz verbraucht und die Spannungsebenen nicht aufeinander abgestimmt sind, ist eine direkte Belieferung von Ladesäulen leider nicht möglich. Dennoch tragen die WEA´s mittels regionaler Stromerzeugung dazu bei, dass der Strom möglicher Ladesäulen auch Vor-Ort erzeugt werden kann, was zu einer effizienten Ausnutzung der weiteren Möglichkeiten führt.

Wir stehen für Klimaschutz. Aber nur mit Natur- und Artenschutz!

Windenergie und Naturschutz schließen einander nicht aus. Das garantieren naturschutzrechtliche Prüfungen in den regionalen Prüfungs- und Genehmigungsverfahren. Das Bundesnaturschutzgesetz definiert rechtliche Standards für Eingriffe in die Natur und zum Schutz wilder Tiere. Nahezu jedes Projekt wird heutzutage durch Artenschutzuntersuchungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen begleitet. Dabei wird gründlich untersucht, ob der geplante Standort geschützte Vogel- und Fledermausarten beherbergt.

Alle 25 in Deutschland heimischen Fledermausarten sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Für sie gelten die Vorschriften zum besonderen Artenschutz. Besteht durch hoch frequentierte Flugzeiten dennoch eine akute Gefahr, können die Anlagen vorübergehend abgeschaltet werden. Die Praxis zeigt außerdem, dass die Kollisionsgefahr überschätzt wird. Der Rotorüberstrich einer modernen Windenergieanlagen liegt über der Flughöhe der meisten Tiere. (Grafik: BWE)

Ein Gewinn für Sie und Ihre Region

Energiequelle hat sich im Rahmen der Ausschreibung der Vorranggebiete (VRG) durch den Hessen Forst dazu verpflichtet, mindestens 50% des Windparks zur Bürgerbeteiligung anzubieten. Hierzu laufen bereits heute erste Gespräche mit der Sonnenland e.G aus Buseck. Weiterhin haben wir frühzeitig die LandesEnergieAgentur Hessen und die umliegenden Gemeinden als auch Kommunen mit eingebunden, um eine transparente und faire Beteiligung aller umzusetzen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Energiegenossenschaft Sonnenland e.G. wird zudem eine direkte Bürgerbeteiligung am Windparkprojekt entwickelt. Weiterhin wird mit einem lokalem Stromprodukt die Möglichkeit geschaffen, dass jeder Bürger die vor Ort produzierte Energie nutzen kann.

Schattenimmissionen

Beim Schattenwurf von Windenergieanlagen handelt es sich um den von Rotor und Turm erzeugten Schattenwurf, der während direktem Sonnenschein aufritt. Die maximale Schattenwurfdauer, die Wohngebiete beeinflussen könnte, ist gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt. So unterscheidet man zwischen maximal möglichem Schattenwurf, unter der Annahme das die Sonne 365 Tage im Jahr scheint und der tatsächlichen Schattenwurfdauer. Im ersten theoretischen Fall darf ein Wert von 30h/a oder 30min/d nicht überschritten werden. Um diesen Wert einzuhalten, wird eine Abschaltautomatik installiert, welche die Windenergieanlagen so steuert, dass ein max. tatsächlicher Schattenwurf von 8h/a und 30min/d nicht überschritten wird.

Abstand zur Wohnbebauung:

Der Teilregionalplan Energie für Mittelhessen sieht vor, dass zu Wohnbebauungen 1000 m Abstand eingehalten werden müssen. Des Weiteren müssen zu Autobahnen eine Distanz von 40 m und zu Landstraßen 20 m eingehalten werden.
Die Karte zeigt die beiden bestehenden Vorranggebiete und zudem Abstandskreise mit einem Radius von jeweils 1000 m, 1500 m, und 2000 m. Die Abstände zu den umliegenden Ortschaften Reinhardshain, Wirberg, Bollnbach, Saasen, Winnerod und Bersrod und der Autobahn A5 sowie der Landstraße L 3357 werden sichtlich eingehalten.

Wir halten klare Schallgrenzen ein


Wie böiger Wind, die Meeresbrandung oder fahrende Autos erzeugen auch Windkraftanlagen Schall mit sehr niedrigen Frequenzen, sogenannten Infraschall. Dabei handelt es sich um sehr tiefe Töne mit einer Frequenz von unter 20 Hertz (Hz). Diese Frequenzen sind für den Menschen normalerweise nicht wahrnehmbar.

Eine Langzeitstudie des Bayrischen Landesamtes für Umwelt aus dem Jahr 2012 belegt: Auf 250 Meter Entfernung liegen die Schallemissionen der untersuchten Windenergieanlagen weit unter der Wahrnehmungsschwelle des Menschen. Der durch den Wind verursachte Infraschall ist deutlich stärker als der vom Windrad selbst erzeugte.

Die Schallemissionen werden vor Genehmigung eines Windparks gemessen und dürfen einen Wert von 45 Dezibel nicht überschreiten. (Grafik: BWE)

Unter Schalldarstellung zeigen wir, dass die relevanten Orte des Projekts im Bereich zwischen 40,0 und 45,0 dB liegen. Damit werden die maximalen Werte von 45 dB eingehalten.

Bewegtbild zur Windenergie

Wind bewegt.

Die Windenergie sichert nicht nur eine klimaschonende Energieversorgung, sondern auch Arbeitsplätze und Steuereinnahmen unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes. Erfahren Sie mehr im Film des Bundesverbands Windenergie.

Projektablauf von A-Z

In unserem Erklärvideo zeigen wir Ihnen, wie wir ein gemeinsames
Projekt auf den Weg bringen.

Hintergrundinformationen


Wie kommt es zur Ausweisung einer Fläche für Windenergie?

Die Ausweisung von Windenergieflächen ergibt sich übergeordnet aus der Landesentwicklung auf Bundesländerebene, aus denen sogenannte Landes-Raumordnungsprogramme formuliert werden. Entsprechend des Raumordnungsgesetzes werden die Ziele aus dem Landesentwicklungsplan in konkrete Regionalpläne umgesetzt. In den meisten Regionalplänen werden auch Vorrang- und/oder Eignungsgebiete für Windenergienutzung festgelegt. Wo diese Flächen für die Windenergienutzung ausgewiesen werden, entscheidet sich anhand der nebenstehenden Kriterien. Auch Gemeinden haben z.T. eigene Flächennutzungskonzepte, welche sich jedoch an den Vorgaben der Regionalplanung orientieren müssen.

KRITERIEN

  • Ausschlussgebieten, z.B. Naturschutzgebieten und Siedlungen
  • einzuhaltenden Abständen, z.B. zu Wohnbebauung, Gewerbegebieten, Kreis-, Landes- und Bundesstraßen sowie Abständen zwischen den Windparks
  • Windpotentialermittlungen


Im Genehmigungsverfahren werden zudem folgende Punkte bearbeitet:

  • Schall- und Schattenanalysen
  • Tierökologische Untersuchungen
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan

Über uns

Seit 1997 projektieren und realisieren wir Windenergieanlagen und setzen und mit unseren über 200 Mitarbeitern in Deutschland, Frankreich und Finnland für die Energiewende ein.

Wir wollen erreichen, dass sich zukünftig alle Menschen aus den unerschöpflichen Energiequellen in ihrer Umgebung versorgen können, denn Wind, Sonne und Biomasse sind grundsätzlich überall verfügbar. Deshalb entwickeln wir zukunftssichere, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Konzepte, die sich genau dort umsetzen lassen, wo sie gebraucht werden: regional bei den Menschen vor Ort. Erneuerbare Energien leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft unserer Welt. Dafür stehen wir mit Herzblut und Überzeugung.

Unsere Partner binden wir bei jedem Projekt mit ein. Mit ihnen gemeinsam entwickeln wir transparente und faire Pachtverträge, besprechen Ausgleichsmaßnahmen, damit sowohl Flora als auch Fauna geschützt werden, und sind für Fragen jederzeit ansprechbar.

Persönlich. Innovativ. Zuverlässig.
Mehr über uns erfahren Sie hier.

Ihre Frage an uns

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anregungen.

Mit Absenden des Formulars erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden.

Unser Unternehmen ist ein Ansprechpartner für alle, die sich mit grüner Energie beschäftigen möchten. Zum Wohle der Umwelt und der nachfolgenden Generation.

Joachim Uecker, Michael Raschemann Geschäftsführung Energiequelle

Kontakt

Um telefonisch Kontakt mit uns aufzunehmen, können Sie folgende Nummer verwenden:

T +49 33769 871 0

Oder schreiben Sie uns gerne eine Nachricht über das folgende Kontaktformular. Wir freuen uns darauf umgehend auf Sie zurück zu kommen.

Mit Absenden des Formulars erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden.

To contact us via phone, use the following number:

T +49 33769 871 0

Or write us a message via the following contact form. We look forward to getting back to you.

By submitting this form, you agree to our privacy policy

Pour nous contacter par téléphone, vous pouvez utiliser le numéro suivant:

T +49 33769 871 0

Ou bien n'hésitez pas à nous envoyer un message en utilisant pour cela le formulaire de contact suivant. Nous vous répondrons dans les plus brefs délais.

En envoyant ce formulaire, vous déclarez accepter notre politique de confidentialité

Puhelimitse voit ottaa yhteyttä seuraavaan numeroon:

Puh. +49 33769 871 0

Voit myös lähettää viestin tällä lomakkeella. Otamme sinuun pian yhteyttä.

Lähettämällä lomakkeen hyväksyt tietosuojakäytäntömme