Erweiterung des Windparks Werther/Wipperdorf

Im ersten Entwurf zum Regionalplan wurde 2018 die Erweiterung des Windvorranggebietes Werther/Wipperdorf als Windvorranggebiet W-3 ausgewiesen. Das ist das Ergebnis eines jahrelangen Bemühens von Seiten der Gemeinde Werther und unseres Partners vor Ort, der FEUER powerair GmbH & Co. KG, mit dem wir die Projektgesellschaft Windpark Werther/Wipperdorf GmbH & Co. KG gegründet haben. Die Ausweisung als Windvorranggebiet war der ausschlaggebende Punkt, die Entwicklung des Windparks weiter voranzutreiben. Von Anfang an war es unser Ziel, das Projekt mit der Bevölkerung zu realisieren. Eigens dafür wurde die Energiegenossenschaft Helmetal e.G. geründet. Seit 2019 arbeiten wir mit dem Projektierer ALTUS AG zusammen und entwickeln das Projekt in enger Abstimmung weiter.

Visualisierungen:

Geplant ist der Neubau von 8 Windenergieanlagen der neuesten Generation, vier davon baut die Energiequelle. Die Anlagen haben eine Nabenhöhe von ca. 166 m und einen Rotordurchmesser von ca. 160 m. Die Leistung wird zwischen 5,5 und 6 MW liegen. Die Windenergieanlagen sind auf die standortspezifischen Bedingungen bestens abgestimmt und garantieren einen maximalen Ertrag. Zurzeit laufen die Verhandlungen mit den Herstellern.

Die mit dem Computer erstellten Visualisierungen geben Ihnen ein ungefähres Bild, wie der Windpark einmal aussehen soll:

Blick von Kehmstedt
Blick vom östlichen Ortsrand Wipperdorf
Blick von Bahnübergang in Wipperdorf
Blick vom Südrand Großwechsungen
Blick vom Sportplatz Großwechsungen

Ich berate Sie gerne
Gunther Rösch
Projektentwickler

T +49 361 775 191 05
roesch@energiequelle.de

Ich berate Sie gerne
Susanne Tauke
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

T +49 421 626 769 22
tauke@energiequelle.de

Typ

N-163

von Nordex

Leistung

MW pro Anlage

 

versorgte Haushalte

t CO2-Einsparung

Politische Rahmenbedingungen

Die Thüringer Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 den Strombedarf Thüringens bilanziell zu 100% aus Erneuerbaren Energien zu decken. Neben Biomasse, Photovoltaik und Wasserkraft spielt dabei die Windenergie eine zentrale Rolle. Um den Ausbau der Windenergie voranzutreiben, sollen anstatt wie bisher 0,3% der Landesfläche 1% der Landesfläche dafür zur Verfügung gestellt werden. Um das planungstechnisch umzusetzen, werden die Regionalpläne in allen vier Thüringer Planungsregionen fortgeschrieben. Die Regionale Planungsgemeinschaft Nordthüringen hat am 30.05.2018 einen Beschluss zur Veröffentlichung des 1. Entwurf zum neuen Regionalplan gefasst. Dieser wurde am 03.09.2018 veröffentlicht und bis zum 08.11.2018 ausgelegt. In diesem Entwurf werden 1,2% der Fläche Nordthüringens als Vorrangebiete Windenergie ausgewiesen.

Siegelpartner ThEGA

Energiequelle ist Siegelpartner der Thüringer Energie- und GreenTech Agentur (ThEGA). Mit diesem Siegel verpflichten wir uns, transparent und fair mit allen am Windparkprojekt Beteiligten umzugehen.
Die Servicestelle Windenergie bei der ThEGA berät zudem im Auftrag der Landesregierung Kommunen, Eigentümer und Genossenschaften fachlich kompetent und neutral. Folgende Angebote bietet die Servicestelle Windenergie:

• praxisorientierte Erstberatung von Kommunen
• fachliche Unterstützung für Stadt- und Gemeinderäte
• Beratung von Land- und Forstwirten
• Information zu Bürgerbeteiligungsprojekten
• Unterstützung regionaler Dialogveranstaltungen
• Begleitung von Interessengemeinschaften für Flächeneigentümern
• Telefonische Bürgerberatung

Ein Gewinn für Sie und Ihre Region.

Seit der Gründung der Projektgesellschaft 2012 ist auch die FEUER powerair GmbH & Co. KG mit an Bord und ist maßgeblich an der Entwicklung des Projektes beteiligt. Als lokaler Akteur steht sie für lokale Wertschöpfung.

Mit der Energiegenossenschaft Helmetal eG als Teil unserer Projektgesellschaft sichern wir Bürgerbeteiligung schon in der Planungsphase. Jeder Bürger der Region kann sich durch eine Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft direkt an den Windpark beteiligen.

„Erneuerbare stiften Gutes“ – dies ist das Motto der gemeinnützigen Energiequelle Stiftung, die sich in den Projektregionen der Energiequelle GmbH für Sie und Ihre Bedürfnisse einsetzt. Die Stiftung arbeitet unabhängig von Energiequelle mit einem Beirat aus Vertretern der Region wie Bürgermeistern, Ortsvorstehern und anderen Gemeindevertretern zusammen. Ganz explizit geht es uns in unserer Stiftung darum, das Bewusstsein für Themen des Umwelt- und Klimaschutzes zu stärken. Gemeinnützige Vereine und Institutionen können in den Projektregionen bei der Stiftung einen Antrag stellen. Die Stiftung unterliegt der staatlichen Stiftungsaufsicht und Ihr Beirat vor Ort entscheidet mit, wo Mittel eingesetzt werden sollen. Darüber hinaus fördert die Stiftung neben Umweltschutz, Wissenschaft und Forschung in Richtung der Erneuerbaren Energien auch soziale Projekte wie Jugend- und Altenhilfe, Sport und Tierschutz. Das Anliegen der Stiftung ist es, dass die Hilfe gezielt vor Ort ankommt.

Im Windparkprojekt Werther/Wipperdorf zahlt Energiequelle für jede Windenergieanlage, die Energiequelle errichtet, 30.000 € in die Energiequelle-Stiftung ein.

Zeitplan

Wir stehen für Klimaschutz. Aber nur mit Natur- und Artenschutz!

 

Der Bau von Windenergieanlagen bedeutet auch immer einen Eingriff in die Natur. Deshalb sind im Vorfeld umfangreiche Untersuchungen und Gutachten notwendig, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Des Weiteren werden Ausgleichmaßnahmen festgelegt, die den Eingriff kompensieren sollen.

Die mehrmonatigen Untersuchungen der Rast- und Zugvögel haben keine signifikanten Beeinträchtigungen durch den Bau der Windenergieanlagen ergeben. Seit 2017 werden jährlich die Horste der sensiblen Vogelarten (z.B. Rotmilane) kartiert. Auch hier konnte kein erhöhtes Tötungsrisiko festgestellt werden. Die Windenergieanlagen halten den vorgeschriebenen Abstand zu den Horsten ein.

Mit dem sogenannten fledermausfreundlichen Betrieb werden wir das Kollisionsrisiko der Fledermäuse mit den Windenergieanlagen auf ein Minimum senken, d.h. je nach Tageszeit und bestimmten Parametern des Windes und der Luftfeuchtigkeit, also in den Zeiten, in denen die Fledermäuse besonders aktiv sind, werden die Windenergieanlagen abgeschaltet.

Um dem komplexen Thema des Umwelt- und Naturschutzes gerecht zu werden, werden wir zusätzlich zum normalen Genehmigungsprozess eine freiwillige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchführen. Im UVP-Verfahren werden die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt beschrieben und beurteilt. Dabei werden zum Beispiel folgende Schutzgüter betrachtet: Menschen und deren Gesundheit, Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt, Klima und Luft, Landschaft, Boden, Wasser und kulturelles Erbe.

Hintergrundinformationen


Wie kommt es zur Ausweisung einer Fläche für Windenergie?

Die Ausweisung von Windenergieflächen ergibt sich übergeordnet aus der Landesentwicklung auf Bundesländerebene, aus denen sogenannte Landes-Raumordnungsprogramme formuliert werden. Entsprechend des Raumordnungsgesetzes werden die Ziele aus dem Landesentwicklungsplan in konkrete Regionalpläne umgesetzt. In den meisten Regionalplänen werden auch Vorrang- und/oder Eignungsgebiete für Windenergienutzung festgelegt. Wo diese Flächen für die Windenergienutzung ausgewiesen werden, entscheidet sich anhand der nebenstehenden Kriterien. Auch Gemeinden haben z.T. eigene Flächennutzungskonzepte, welche sich jedoch an den Vorgaben der Regionalplanung orientieren müssen.

KRITERIEN

  • Ausschlussgebieten, z.B. Naturschutzgebieten und Siedlungen
  • einzuhaltenden Abständen, z.B. zu Wohnbebauung, Gewerbegebieten, Kreis-, Landes- und Bundesstraßen sowie Abständen zwischen den Windparks
  • Windpotentialermittlungen


Im Genehmigungsverfahren werden zudem folgende Punkte bearbeitet:

  • Schall- und Schattenanalysen
  • Tierökologische Untersuchungen
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan

Bewegtbild zur Windenergie

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Wind bewegt.

Die Windenergie sichert nicht nur eine klimaschonende Energieversorgung, sondern auch Arbeitsplätze und Steuereinnahmen unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes. Erfahren Sie mehr im Film des Bundesverbands Windenergie.

Projektablauf von A-Z

In unserem Erklärvideo zeigen wir Ihnen, wie wir ein gemeinsames
Projekt auf den Weg bringen.

Über uns

Seit 1997 projektieren und realisieren wir Windenergieanlagen und setzen und mit unseren über 200 Mitarbeitern in Deutschland, Frankreich und Finnland für die Energiewende ein.

Wir wollen erreichen, dass sich zukünftig alle Menschen aus den unerschöpflichen Energiequellen in ihrer Umgebung versorgen können, denn Wind, Sonne und Biomasse sind grundsätzlich überall verfügbar. Deshalb entwickeln wir zukunftssichere, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Konzepte, die sich genau dort umsetzen lassen, wo sie gebraucht werden: regional bei den Menschen vor Ort. Erneuerbare Energien leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft unserer Welt. Dafür stehen wir mit Herzblut und Überzeugung.

Unsere Partner binden wir bei jedem Projekt mit ein. Mit ihnen gemeinsam entwickeln wir transparente und faire Pachtverträge, besprechen Ausgleichsmaßnahmen, damit sowohl Flora als auch Fauna geschützt werden, und sind für Fragen jederzeit ansprechbar.

Persönlich. Innovativ. Zuverlässig.
Mehr über uns erfahren Sie hier.

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Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anregungen.

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    Unser Unternehmen ist ein Ansprechpartner für alle, die sich mit grüner Energie beschäftigen möchten. Zum Wohle der Umwelt und der nachfolgenden Generation.

     

    Michael Raschemann Geschäftsführung Energiequelle

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